und überhaupt finden ja alle zur zeit “befindlichkeit” ganz schrecklich [warum eigentlich? hey! ich mag befindlichkeit! ich möchte mir keinen von mir geschätzten roman ohne befindlichkeiten vorstellen. das problematische an befindlichkeiten ist nicht die befindlichkeit an sich, sondern die von den wenigsten autoren beherrschte literarische beschreibung derselben, ohne ins pathetisch-langweilig-vorhersehbare abzurutschen.]

(via)

Kommentare (6) zu “…”

  1. Meinen Sie nicht einfach, das Wort hat eine gewisse negative Vorbelastung in Richtung “befindlichkeits-fixiert” ? - ich denke da an den verpönten Egoismus und einen gewissen, ironischen Beigeschmack. Kaum einer käme doch auf die Idee, das “Empfinden” als solches oder als Vokabel anzuprangern; wohl aber die vieldeutige “Befindlichkeit”.

  2. Kettcar lassen grüßen. Ich im Schlepptau auch.

  3. “Sie Befindlichkeitsblogger, Sie!”

    Ganz schlimm-schreckliche Beschimpfung.

  4. @ krümel - wie immer ein fabelhaftes Gedächtnis :P

  5. Ich danke der Academy. Und Standing Ovations.
    Bei allem was jetzt muss: Wir bleiben bis zum Schluss.

  6. Trotz leben und sterben wie ein Toastbrot im Regen? Na, ich weiß, immer noch besser, als im Taxi zu weinen.

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