ping.

Der niedliche Telekomtechniker dem ich aus Dankbarkeit dafür, dass er mich wieder ans Internet angestöpselt hat, einen Kuchen hätte backen wollen. Er sah so nach Kuchen aus. Er war klein und hatte eine hohe Stimme, wie der Wolf aus dem Märchen, der Wolf der Kreide geschluckt hat um besser piepsen zu können und ich natürlich die Kreide mit dem Mehl verwechselt und daher gleich Kuchen backen wollen. Das habe ich ihm natürlich nicht gesagt. Nicht so jedenfalls. Deshalb habe ich ihm einen Kaffee angeboten, den er nicht haben wollte. Etwas Frischeres war ihm lieber, Wasser zum Beispiel und ich war ja immer noch froh und habe ihm Wasser eingeschunken, womit mir umständliche Erklärungen erspart blieben warum er besser nicht auf meinen Kuchen warte, weil ich ja nicht so der Kuchenbäcker bin, und vielleicht hätte ich letztendlich sogar den mir so verhassten weil peinlichen Katastrophenkuchen erwähnen müssen, weil wenn ich schon so froh bin, am Netz angestöpselt zu sein, dann rutscht mir auch alles heraus, geplatztes Ventil sozusagen, das hält DSL ja gar nicht mehr aus.

[…]

[Wegen Offline eindeutig zuviel Wolf Haas gelesen]

6 Kommentare zu „ping.“

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