Das ganze Wochenende lang an meinem Schreibtisch gesessen und rumgenerdet. Zum einen baute ich mir einen KI-Assistenten, der mich bei der Schreibroutine unterstützen wird (dazu ein andermal mehr), und ich baute mir eine KI-gestützte persönliche Wissensdatenbank, eine sogenannte RAG, aus allen meinen Dateien, also 30 Jahre E-Mails, 30 Jahre Dateien, PDFs, Texte, Anhänge und Officedokumente. Alles lokal, mit einem lokalen Chatbot auf der Festplatte. Mein Ziel ist es, dass ich am Ende so suchen kann: „Wann habe ich geheiratet?“
Das Projekt ist noch nicht beendet. Die Indizierung läuft.
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Die nächste Antwort aus der Themenliste:
„Wie ist das eigentlich mit Träumen. Träumst du oft? Und wenn dann, über was?“
Man träumt ja immer, aber ich erinnere mich nur selten daran. Wenn ich aufwache, bäm, schalte ich auf Tag um. Manchmal weiß ich, dass noch etwas da war, ein Erlebnis, ein Gefühl, das vage Gefühl bleibt noch ein bisschen länger, manchmal ist das Gefühl unbehaglich, woher es aber kommt, weiß ich nicht so recht. Die Erinnerung löst sich meist sofort auf. Selten, dass ich in einem Traum verfangen bleibe und mich daran erinnere.
Anders ist es natürlich bei schockierenden Träumen. Als die Hündin noch jung war, träumte ich ständig, dass sie sterben würde. Ich weinte im Traum und wachte davon auf. Immer mit Tränen und Kloß. Ich weine sonst natürlich nie. Aber mannmmann. In Träumen, wenn meine Hündin stirbt. Ich sagsdir.
Offenbar erinnere ich mich also an Träume, wenn ich von der Emotion wach werde. Wenn jemand stirbt. Das geschah schon öfter. Oder wenn ich irgendwo herunterfalle und davon aufwache, oder wenn ich ins Gefängnis komme, oder auch wenn ich nackt bin (und es mir unangenehm ist.)
Apropos nackt. Ich träume selten über Sex. Ich würde gerne mehr über Sex träumen. Leider kann man das nicht fördern.
